What's on my iPod

Die zehn meist gespielten Alben 
  1. Nine Inch Nails - The Slip
  2. Iron Maiden - Somewhere back in time
  3. The Black Angels . Directions to see a Ghost
  4. Fear my thoughts - Isolation
  5. Pedulum - In Silco
  6. Iron Maiden - Live after Death
  7. Die Apokalyptischen Reiter - Der Weg
  8. Presets - Apokalyptico
  9. Neil Diamond - Home before Dark
  10. Opeth - Watershed

Kategorien

80's Metal Charts

1. Seventh Son of a seventh Son - Iron Maiden
2. Reign in Blood - Slayer
3. Ride the Lightning - Metallica
4. Into the Pandemonium - Celtic Frost
5. Abigail - King Diamond
6. Scream bloody Gore - Death
7. Terrible Certainty - Kreator
8. Keeper of the 7 keys - Helloween
9. The Legacy - Testament
10. Among the Living - Anthrax 

iPhone Apps

1. Brain Chalenge
2. Tuner
3. You Note
4. Sodoku
5. Waterloo
6. Voice Notes
7. iScopes
8. Locly
9. Last FM
10. Facebook 
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Monday, 4. august 2008 1 04 /08 /Aug. /2008 23:16
The Verve - Love is noise (Single)

Yepp. Nach ihren großartigen Auftritten bei allen wichtigen Festivals in diesem Sommer, kommt nun zumindest schon einmal die neue Single der ultimativen "The Verve" "Love is noise" ist ein derart geiler Song, da freut man sich auf das komplette Album. "Love is noise" macht klar, dass es sich hier um eine der wenigen Reunionen handelt, die alles andere als überflüssig ist.
"The Verve" sind eine der einflussreichsten und besten Rockbands aller Zeiten und das poppige "Love is noise" ist ohne Frage der Song des Jahres.
 
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: Neuheiten - Community: Musik
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Sunday, 3. august 2008 7 03 /08 /Aug. /2008 21:52
Scars on Broadway
Unverkennbar, hier sind Musiker von "System of a Down" am Werk. Wo liegt nun der Unterschied zwischen den beiden Bands, zumal der Wiedererkennungswert nicht besonders gering ist ?

16 Songs knallen einem "Scars on Broadway" hier um die Ohren, meist schnell, ohne viel Geschnörkel, kurz und knapp.
Komplexe Songstrukturen sind einem wuchtigen Punk- und Garage Einfluss gewichen, aber auch vor Electro Einflüssen fürchtet man sich keineswegs. Trotz obligatorisch balladesken Klängen gibt es hier vor allem was auf die Zwölf, wobei man mehr Wert auf Power, als auf überflüssige Aggressionen legt.
"Scars on Broadway" machen Spaß. "Scars on Broadway" rocken. "Scars on Broadway" klingen wie eine logische Fortsetzung von "Kill Rock N'Roll", wie die rotzfreche Punk Pop Version von "System of a Down".
Alle jene Menschen, denen "System of a Down" bisher zu kompliziert waren oder zu weired, bekommen nun eine zweite Chance, sich mit dem Sound anzufreunden. 
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: Neuheiten - Community: Musik
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Saturday, 2. august 2008 6 02 /08 /Aug. /2008 18:59


Gestern Abend habe ich, dem Fernsehsender NTV sei Dank, gelernt, dass die Musikindustrie wieder einmal, oder immer noch, vor dem Aus steht und an CD Produktionen kaum noch verdient. Die kürzlich noch eingedämmten, illegalen Downloads haben wieder zugenommen. Aha.

Vinyl ist wieder stark im Kommen, einige Firmen überlegen sogar, die Produktion umzustellen - naja, eher illusorisch, sage ich mal.

Bis vor einiger Zeit sammelte ich ja nur Vinyl von meinen absoluten Top Künstlern, mittlerweile bin aber auch ich dazu übergegangen, wieder verstärkt auf die kleine (und große) Schwarze zu setzen.
Wenn man viel Zeit hat, kann man sein Vinyl ja mittlerweile selber digitalisieren, einige Firmen legen aber auch schon Coupons bei, auf denen ein Code gedruckt ist, der zum digitalen Download berechtigt, wenn man sich die Platte kauft. Und wenn gar nichts mehr geht, darf man als Besitzer der Songs wohl auch ein P2P Netzwerk nutzen, um sich die Songs, die man auf Vinyl besitzt, auf den Mac zu holen - oder ?
Grauzonen und Gesetzeslücken vereinfachen die Situation nicht gerade.
Was aber sehr ärgerlich ist, sind die unverschämten Preise, die man als Fan, gleich welchen Alters, für Musik zahlen soll.
Statt die Initiative zu ergreifen und die Preise für CDs zu senken, macht man die Silberlinge kurz vor ihrem offiziellen Ende lieber noch etwas teurer.
"Nice Price" Angebote  werden immer seltener und wer nicht gerade ein "Saturn" um die Ecke hat, wo man ab und zu günstig an etwas ältere CDs rankommt, dem bleibt, vor allem als Taschengeldbezieher, oftmals nur zu überlegen, in welcher Tauschbörse man am schnellsten runter laden kann. 

Der Durchschnittspreis einer CD liegt mittlerweile bei ca. 15 Euro, ich kann mich dumpf erinnern, dass die CDs kurz nach ihrer Einführung mal 30 DM kosteten.
Hinzu kommt die Tatsache, dass nicht jedes Album von jedem Künstler durchgehend gut ist. Oftmals befinden sich etliche "Filler" auf den CDs - musikalischer Mist, der die Spielzeit in die Länge ziehen soll.

Und wer glaubt, "iTunes" sei die Alternative, weil man die Songs dort einzeln herunter laden kann, der hat sich ganz doll getäuscht. Zwar ist Musik hier günstiger - dafür fehlen aber auch Cover/Booklet und die kleinen Extras für PC/Mac oder DVD Player (die aber meistens Mist sind und als Rechtfertigung für absolut überzogene Preise dienen).
Mittlerweile haben aber auch die "iTunes" Macher nette Tricks entwickelt, die Alben möglichst als Ganzes zu verkaufen: die meist besten oder längsten Songs des Albums, bekommt man häufig nur, wenn man das ganze Werk, als komplettes Album kauft.

Was mich besonders ärgert, ist die Tatsache, dass das Problem weder neu noch unvorhersehbar war oder ist. Die Musikindustrie hatte viele Jahre Zeit, dem Trend des illegalen Tauschens von Musik etwas entgegen zu setzen. Statt guter Ideen kamen aber nur Klagen und Preiserhöhungen, die mit dem illegalen "Trading" begründet wurden und Gesetze nach sich zogen, bei denen kein Mensch mehr durchblickt.
Im Grunde genommen, dürfte man Musik, Fime und Spiele nur herunter laden, wenn man dafür bezahlt.

Den Firmen, der Industrie und den Gesetzeshütern gegenüber steht eine "Community", die aber immer neue, schlauere Ideen entwickelt.
Zur Zeit kann man ohne weiteres die Streams der zahlreichen Internet Radio Stationen mitschneiden. Die Programme dafür sind zahlreich, vielfältig, einfach zu bedienen und der Echtzeit Mitschnitt hat etwas seltsam nostalgisches.

Das löst jedoch das Problem der übertriebenen CD Preise so was von überhaupt nicht.
Ich als Musikfan nenne weit über 1200 CDs  (Alben) und ca. 500 Vinylplatten (bisher weitgehend von meinen absoluten Faves) mein Eigen und bin nicht nur nicht länger bereit, sondern kann es mir in Zeiten der Inflation nun mal nicht mehr leisten, für jede Schrott CD 15 Euro auf die Ladentheke zu legen.
Wenn ich mich durch die Errungenschaften der letzten Monate höre, laufen mir zum Teil echt die Tränen übers Gesicht.
"In Extremo" veröffentlichen eine CD, auf der die Hälfte der Songs Schrott sind, "Blackmore's Night" folgen mit einem Album, das ebenso gut hätte als Mini CD durchgehen können, zu "Möetley Crüe's" neustem Werk schweige ich lieber und "Alice Cooper" habe ich erst gar nicht gekauft - das sind so genannte "Stars".
"Leather Strip" hingegen, veröffentlichen auf dem kleinen "Alfa Matrix" Label eine Doppel CD, vollgepackt mit gutem Stoff, zum Preis einer CD und legen als Bonus noch acht Songs auf einer dritten CD dazu, die man sich ebenfalls komplett anhören und gut finden kann, ohne dabei von langer Weile aufgefressen zu werden.
Was stimmt da nicht ?  
Der Knüller ist die Wiederveröffentlichung von "Amy Winehouses" "Frank", als schicker Doppel CD - die zweite, "neue" CD enthüllt (überflüssige und bekannte) Remixe und B Seiten der Singles. Das kostet uns zwischen fünf und fünfzehn (!) Euro, je nachdem, ob man das Glück hat, eine "Saturn" NIce Price CD für fünf Euro zu bekommen oder bei der Konkurrenz für bis zu fünfzehn Euro für das Debüt der Winehouse hinblättern muss - äh, Hallo, und dann beklagt sich die Plattenfirma ernsthaft darüber, dass sie zu wenige der DoppelCDs verkaufen - wer gibt bitte freiwillig so viel Geld für so viel (oder wenig) unnötigem Mist aus ? Schon Mal überlegt, dass ein großer Teil der Winehouse Fans kein eigenes Geld verdient und die lieben Eltern diese Jahr den Urlaub streichen mussten, um die Milch zahlen zu können, ohne einen Kredit dafür aufnehmen zu müssen.
Wer sich da noch wundert, dass Jugendliche die CD illegal aus dem Netz laden, der sollte sich zur Strafe diesen Text noch einmal durchlesen, um den Sinn zu verstehen.

Im Nachhinein wünschte ich mir, ich hätte "Sängerkrieg" herunter geladen - umsonst, denn im Vergleich zu "Nine Inch Nails" "The Slip", das offiziell für lau zu laden war, ist das Teil von "In Extremo" keinen Cent wert. Und wenn man beim P2P Download nicht automatisch Datenmüll mit laden würde, den ich auf meinem Mac nicht haben will, würde ich so manches Mal dort Mitmischen, und sei es nur, um sich ein Album vorher in Ruhe anzuhören. 
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: Allgemeines
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Saturday, 2. august 2008 6 02 /08 /Aug. /2008 18:30
Brett Anderson - Wilderness

Im britischen "iTunes" Store seit einigen Tagen verfügbar, ist das neue Album des ehemaligen "Suede" Sängers "Brett Anderson".

Ich wusste bisher gar nicht, das der Solo unterwegs ist, um Musik zu machen und dann noch sooooo schöne.
Der erste Song erinnerte ein wenig an Mr. Blunt, wobei "Brett Anderson" schon deutlich  weiter geht als Blunt und eine Stimmung erzeugt, für die der Begriff der Melancholie erfunden zu sein scheint.

Gitarren Akustik und Stimmakrobatik, im Spätsommer, aber mir eher geringem Lagerfeuer Romantik Effekt. "Brett Anderson" hemmt die Serotoninproduktion, erzeugt eine fast deprimierende Stimmung und forstet sich mit jedem Song tiefer durch die Schatten, der menschlichen Seele. Ein wenig Folk ist dabei wahrnehmbar, wobei die Dosis perfekt ist - nie zu viel des Guten.
Der Vergleich zu Blunt oder gar Herrn Diamond ist dabei gar nicht mal so weit hergeholt, nur das Anderson da ansetzt, wo die beiden Barden aufhören.
"Funeral Mantra" stellt dann den Höhepunkt dar; ein gewagtes Stück, fast schon etwas "gothy", schwankend zwischen wunderschön, romantisch und zutiefst deprimierend. 
"Wilderness" ist nicht nur eines der momentan zu Hauf erscheinenden und deshalb oft überflüssigen, Akustikalben, es ist ein wunderschönes Werk, das musikalisch weit über "Geklimper" hinaus geht und Teile der Seele angenehm berührt, von denen andere Akustikmusiker nicht einmal wissen, das sie existieren.

"Wilderness" wird mich sicher durch den Herbst begleiten, ein perfekteren Soundtrack gibt es dafür nicht - selbst "Neil Diamond" kommt da nicht heran. 
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: Neuheiten - Community: Musik
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Saturday, 2. august 2008 6 02 /08 /Aug. /2008 18:05
Testament - The Legacy

Es gibt Bands, die überraschen uns mit einem Album, das so gut ist, dass sie sich den Rest ihrer Laufbahn daran messen lassen müssen. Wenn sie soviel Pech haben wie "Radiohead" nach "O.K. Computer" erreichen sie die Qualität des Hit Albums nie wieder.
Auch "Testament" können ein Lied davon singen. Ihr Debut "The Legacy" war ein echtes Highlight, ein Trash Metal Album der Superlative. Technisch brilliant, perfektes Songwriting, gelungene Umsetzung. Energie, Klasse, Vielfalt. "The Legacy" war wie ein kleines Wunder. Neun geniale Trasher, mal kurz und auf den Punkt gebracht, "in-die-Fresse" Hits - sozusagen, mal detailliert, ausgefeilt, spielerisch "over-the-top", zeigend, das hier eine Band am Werk ist, die ihr Handwerk versteht. Künstler, nicht bloß Musiker, junge Männer mit Idealen, aufstrebend, lebendig und zwei Hände voller Songs im Gepäck, die neue Maßstäbe setzten. Das war seinerzeit wahrer "Nu Metal", wild und jung, keine angestaubt oder antiquierten Klischees.

"Over the Wall" zeigt als Opener, wo der Weg lang geht. Es folgen echte Metal Hits, geschaffen, um in die Geschichte einzugehen. "Alone in the Dark" ist ein solcher Hit und nur für dieses Stück hatten "Testament" den Erfolg wohl verdient.
Es folgten Bands, hunderte Bands, so genannte "Bay Area Trasher", die dem Trend folgten, auf den fahrenden Zug aufsprangen und versuchten, so zu klingen, wie "Testament" klangen.

Ein Album später war der Spuk vorbei, leider. Bis heute sind "Testament" eine Band, die technisch Einwand freien Metal in der Kategorie zwischen "Power-" und "Trash Metal" bietet. Auch wenn heute Welten liegen, zwischen dem was man in unserer Zeit als "Nu Metal" bezeichnet und dem Sound, den "Testament" kreierten, die Band war immer gut und ist es noch. Nur leider nicht und nie wieder so gut, wie auf ihrem Debut.

Heute scheint der Anspruch auf spielerische Qualität so sehr zu überwiegen, dass die Songs darunter leiden, was sehr schade ist. Mit jedem neuen "Testament" Album erwartet man noch einmal "The Legacy Teil II", leider vergeblich.

Somit erfreuen wir uns also an dem, was wir schon haben, an "Alone in the Dark", an "Raging Waters" oder an "Apocalyptic City". 
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: 80's Metal Classics - Community: Musik
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Friday, 1. august 2008 5 01 /08 /Aug. /2008 23:54
Megadeth - Peace Sells but who's buying ?

Dave Mustaine gehörte einst zu "Metallica", was auf dem "Megadeth" Debut Album noch deutlich zu hören ist, war der Gute schließlich maßgeblich an einigen der "Kill'em All" und "Ride the Lightning" Songs beteiligt, die er auf seinem Debut selber zum Besten gab.

Mit "Peace sells" brach dann für ihn und den Rest der Metal Welt ein neues Zeitalter der Musik an - oder ?
Trash Metal wurde durch "Megadeth" plötzlich progressiv, musikalisch interessant und gut hörbar. Fernab von den Lärmattacken der Kollegen, wurde "Peace sells" zu einem, sagen wir "coolen" Album. Eine Art "New Metal" der Achtziger, sozusagen, nur nicht ganz so Aufsehen erregend. 
Musikalisch, technisch genial und mit "Hits" wie "Good Mourning/Black Friday", "The Conjuring" (ein absolutes Megateil) oder dem Titelsong gut bepackt auf der einen Seite. Die andere Seite offenbart jedoch einen zu dünnen Sound, songtechnische Schwächen, die einige der Stücke wie Filler wirken lassen.
"Peace sells" war damals gut und ist heute zweifellos ein Klassiker, aber wie bei fast jedem "Megadeth" Album gab und gibt es Stücke, die bis heute kein Mensch kennt weil sie einfach zu schlecht waren. Schade, hätte das komplette Album geklungen wie "The Conjuring" wären "Megadeth" ein ernst zu nehmender Konkurrent für "Metallica" gewesen und hätten womöglich ernsthaft den "New Metal" erfunden, ehe zwanzig Jahre später ein paar Hiphopende Teenies auf diese Idee kamen. 
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: 80's Metal Classics - Community: Musik
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Friday, 1. august 2008 5 01 /08 /Aug. /2008 23:15
Metallica - Ride the Lightning

Die Achtziger waren zweifellos ein Jahrzehnt, in dem "Metallica" echt gute Musik machten. Das mag vielleicht daran liegen, das "Metallica" damals eine Speed Metal Band waren und keine Rockstars. In einer Zeit, in der sie ihre Fans bewusst dazu anheizten, Bootlegs unter das Volk zu bringen, statt jugendlichen Online Music Tradern die Hölle heiss zu machen, entstand mit "Ride the Lightning" ein Album, das wahrhaftig alles bis dahin da gewesene in den Schatten stellte, ein Album, dass besser ist, als "Masters of Puppets", auch wenn einige jetzt meckern. "Masters of Puppets" mag seine Stärken, insbesondere mit "Battery", einem der besten Songs aller Zeiten, haben, letztlich folgte das dritte "Metallica" Werk, von Konzept und Aufbau her nur detailliert den Vorgaben von "Ride the Lightning", das zudem rauer und authentischer klingt.

Der "in-die-Fresse" Opener "Fight Fire with Fire", gefolgt vom komplexeren und langsameren Titeltrack, rockt gewaltig, energisch, aggressiv. "For whom the Bell tolls" ist ein Klassiker an sich, Downtempo, fast doomy, aber heavy. 
Es folgt im Mittelteil nun das Stück, das "Metallica" für alle Zeiten berühmt machte - die Semiballade.
Hier in Form von "Fade to black" und somit ein echt geniales Stück, das wirklich unter die Haut geht.
Ich sags nur ungern: "Metallica" haben die Semi Ballade nicht in echt erfunden - aber vollkommen neu kreiert. Gemessen an "Fade to black" klingen alle Metal Balladen dieser Welt - einschließlich dem "Metallica" eigenen Mist - nur lächerlich.
O.K. Das ist ein wenig übertrieben und arg pauschalisiert, macht aber deutlich, was ich von "Fade to black" halte.
Dann kommt die "Schwächelphase"; zwei der Songs, die auch in den Live Sets von "Metallica" immer wieder gerne ignoriert werden, im letzten Viertel wird dann aber noch einmal imposant aufgedreht. "Creeping Death" bedarf kaum der Worte, schließlich ist das neben "Battery" DIE "Metallica" Hymne, ach was sage ich, die Metal Hymne schlechthin.

"Creeping Death" ist ein Stück Metal Geschichte, die weit, weit über die Achtziger hinaus reicht. "The Call of Ktulu" beschließt das Werk mit einem überlangen Instrumental, dass noch einmal zeigt, wozu "Metallica" damals in der Lage waren: komplexe Strukturen in ein unglaublich spannendes Stück Musik gewebt, schon damals hätte man ahnen können, das "S&M" (einer der wenigen Lichtblicke in der späteren "Metallica" Kariere) quasi für "Metallica" erfunden wurde (natürlich, für wen auch sonst - sicher nicht für die Scorpions oder Bon Jovi).

Damals gehörten "Metallica" zu meinen Lieblingsbands, das Album war einer meiner absoluten Favoriten. Schade, dass die Band nach "...and Justice for all" nur noch musikalischen Mist an den Mann zu bringen versucht - und damit auch noch erfolgreich ist. 
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: 80's Metal Classics - Community: Musik
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Thursday, 31. july 2008 4 31 /07 /Juli /2008 23:52
The Black Ghosts - Somethimg New

Nach "Slayer" und "Venom" hätte ich ja gerne mal wieder ein aktuelles Album vorgestellt, dessen Sounds etwas versöhnlich stimmen.
Abgesehen vom ohnehin recht wuchtigen "The Slip", dass ich in der Downloadphase schon vorgestellt habe, gibt es aber gerade nichts Neues, was es auf meinen iPod geschafft hat.
Um zumindest ein klein wenig ruhigere Sounds anzupreisen, weise ich gerade mal auf die "Single of the week" hin, die es im britischen "iTunes" Store gerade umsonst gibt.
"Something New" ist aber gar nicht so neu - der Sound klingt britisch, chillig, ein wenig wie eine ruhige Version von "Gnarls Barkley" Überhit "Crazy", wenn auch entfernt, aber das war nun mal mein erster Gedanke, als ich die "Black Ghosts" hörte.
Zumindest im Königreich würde ich einen Top 40 Hit voraussagen, oder ein Club Remix, der die Sache vorantreibt.

Für "free" jedenfalls eine kleine, ruhige Abwechslung und ein kleines bisschen Chil out, zwischen dem Lärm der letzen Tage. 
 link
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: Neuheiten - Community: Musik
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Thursday, 31. july 2008 4 31 /07 /Juli /2008 23:35
iPhone Applikation  Shakespear (Readdle/Igor Zhadonow/2,7MB/Entertainment/free)

Wer gerade noch drei Megabyte Speicher auf seinem iPhone für Kultur und klassische Lyrik zur Verfügung hat, der englischen Sprache mächtig ist und während seiner Schulzeit nicht genug von den kleinen, gelben "Reclam" Readern bekommen konnte, kann sich nun, ganz für ohne Geld, das komplette Werk "Shakespeares" auf sein iPhone laden.
Damit hat man den wichtigsten Teil der britischen Literatur, abgesehen von "Harry Potter"  fortan immer bei sich.

Ob man das lesen muss, wenn man zu Bett geht oder in der Bahn fährt, überlasse ich jedem selber, aber Klassiker wie "Macbeth" sollte man doch kennen.

"When shall we three meet again ....", wäre schön, wenn auch die jüngeren User das irgendwie "cool" finden würden, Ego Shooter wird es demnächst noch reichlich geben und wenn der Speicherplatz eng wird, kann man eine "free" Applikation auch jederzeit wieder entfernen.

Kleine Anmerkung zum "Scroll Effekt" - der Bildschirm wird hier gedrittelt und die "Scroll" Funktion bezieht sich auf das erste und zweite Bildschirmdrittel (!)

Viel Spaß mit Lady Macbeth und Henry IV.


(Der Link führt direkt in den britischen "iTunes" Store, da ich dort zur Zeit häufiger eingeloggt bin, erspare ich den Lesern momentan eigentlich die überflüssigen Links, in diesem Fall jedoch, mache ich eine Ausnahme) link
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: iPhone
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Thursday, 31. july 2008 4 31 /07 /Juli /2008 23:15
Venom - Black Metal

Es hat etwas fast niedlich, lustiges, sich "Venom's" "Black Metal" heute anzuhören, es weckt aber auch Erinnerungen und - man mag es glauben oder nicht - man hört, beim Wiederentdecken, einen echten Klassiker, ein Werk, das die nachfolgende Metal Generation nachhaltig beeinflusst hat und Pate stand, für Bands wie "Cradle of Filth" ,...

"Venom's" "Black Metal" als zeitlos zu bezeichnen wäre gnadenlos übertrieben. Frisch klingt anders. Der Sound "breit" auch leider etwas, schon damals klang der Opener "Black Metal" etwas "blechern". Dennoch reihen sich hier Klassiker der schwarzen Metal Kunst aneinander; vom Titeltrack über das düstere "Buried Alive", "Raise the Dead", das unvergessene "Teachers' Pet" oder "Countess Bathory". Schwarz, fast etwas krank, hart und metallisch. "Venom" waren damals keine Supermusiker, ihre Songs keine dramatischen Epen, aber die Briten brachten den übertrieben satanischen Metal auf den Punkt, kurz, schmerzvoll und kreierten damit ein neues Genre, bzw. zwei davon, denn dem "Black Metal" folgte der "Death Metal" quasi auf dem Fuße.
Es wird Leute geben, die "Black Metal" nicht ernst nehmen können, andere werden "böse" wenn man den Begründern der schwarzen Metal Zunft nicht den nötigen Respekt erweist - ich weiß zumindest, was "Black Metal" in den Folgejahren nach sich zog und kann mich erinnern, das im Vorprogramm von "Venom" einst eine unbekannte US Band mit dänischem Drummer ihren Krach zum Besten gab und Jahre später in die Rockgeschichte einging - wären "Metallica" etwa heute gar nicht so erfolgreich, hätte es "Venom" nicht gegeben ???

"Black Metal" sollte man kennen, wenn man harte, düstere Musik, insbesondere Metal mag. Ein 80er Jahre Highlight, ohne das vieles heute nicht möglich wäre. 
von Joachim Naumann - veröffentlicht in: 80's Metal Classics
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  • : Musik und Technik, sind zwei der Themen, die diesen Blog ausmachen. Düsterrock, Metal oder harte Electronik, irgendwo zwischen Darkwave, Alternative und uralten Hardrockklassikern, ganz viel Apple Eletronik und Spielzeug für Computerfreaks, aber eben auch mal ein gutes Buch oder einfach nur Dinge, die mich bewegen, das alles und (vielleicht) noch viel mehr, gibt es hier im "Ghost" Blog
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