Best of Alben gehören nicht gerade zu den Alben, die man unbedenklich empfehlen kann. Auf der einen Seite stehen die
Fans, die der Band seit Jahren treu sind, alle Platten und CDs besitzen und sich darüber ärgern müssen, das man zwei neue Songs auf die Best of Scheibe gepackt hat, auf der anderen Seite stehen
die neuen Fans, denen nun ein Einblick in das bisherige Schaffen der Band gewährt wird.
Iron Maiden sind nun eine Band, der man so überhaupt nicht böse sein kann, selbst wenn sie eine Coverversion von "4 Minutes" aufnehmen und veröffentlichen würden.
Obwohl das letzte letzte Best of Iron Maiden Album "Edward the Great" gerade sechs Jahre zurückliegt und keineswegs das erste oder einzige Best of Album ist, gibt es nun 16 Songs aus der ersten
Maiden Periode 1980 - 1989.
Um die Fans glücklich zu machen, die Iron Maiden erst in den letzten Jahren aufgrund von "Dance of Death" oder "A Matter of Live and Death" kennengelernt haben und mit den Songs der 80er nicht
vertraut sind wurde "Somewhere back in time" veröffentlicht. Allerdings ist diese Zusammenstellung alter Klassiker der ersten sieben Maiden Alben auch der Soundtrack der diesjährigen Tour.
Man kann sich sicher darüber streiten oder stundenlang diskutieren, wieso dieser und jener Song nicht auf dem Album ist - generell wäre nahezu jeder Song ein potentieller Best of Song
(besonders die, der drei ersten Alben), doch man hatte sich offensichtlich dagegen entschieden, die ersten Alben als Box wieder zu veröffentlichen und wollte sich auf sechzehn Songs
begrenzen.
Diese sechzehn Stücke sind es alle ausnahmslos wert, auf diesem Album zu sein. Vom ersten Moment an, der "Churchill's Speech" als Intro für das folgende "Aces High" in der Live Version des
legendären "Live after Death" bekommt man als Fan eine angenehme Gänsehaut, geniest die Reise in die 80er mit jedem Song. "The Number of the Beast", "Hallowed be thy Name", "Can I play with
Madness", das alles sind große Momente in der Historie der britischen Jungfrauen. "Two Minutes to Midnight", "The Evil that Men do", "The Trooper" machen unmissverständlich klar, wieso Iron
Maiden die Beste Metal Band der Welt und eine der absolut besten britischen Rockbands aller Zeiten sind.
"Phantom of the Opera", "Iron Maiden", "Run to the Hills" sind Hymnen, die in keinem Fall fehlen dürfen, "Powerslave" überrascht ein wenig, fügt sich aber ohne Weiteres in die Liste ein.
Natürlich kann man sich diese oder seine persönliche Liste selber zusammenstellen und muss nicht das Album kaufen, wer es aber kauft, wird mit den größten Klassikern des 80er Jahre Metals, bzw.
des Metals überhaupt belohnt. Die britische Ausgabe des "Metal Hammers" hat es richtig erfasst und wird deshalb abschließend zitiert: "...diese Band ist größer, als Metallica es je sein
werden..." Jopp. link
:
Musik und Technik, sind zwei der Themen, die diesen Blog ausmachen. Düsterrock, Metal oder harte Electronik, irgendwo zwischen Darkwave, Alternative und uralten Hardrockklassikern, ganz viel Apple Eletronik und Spielzeug für Computerfreaks, aber eben auch mal ein gutes Buch oder einfach nur Dinge, die mich bewegen, das alles und (vielleicht) noch viel mehr, gibt es hier im "Ghost" Blog
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