Es gab Zeiten, in denen wartete man Jahre, auf ein neues Album der Nine Inch Nails. Mittlerweile hat man das Gefühl, Herr Raznor hat wöchentlich
das Bedürfnis, uns mit einem neuen Album zu überraschen. Nach dem spontanen Ausflug in improvisierte Instrumentalgefilde, knüpft das aktuelle Werk "The Slip" dann wieder an "Year Zero" an und
glänzt mehr durch industrielle Lärmattacken als ruhige, melodiöse Momente. Und intelligenten Lärm zu verursachen, kann Herr Raznor nun mal am Besten. "the Slip" zeigt schon mit dem Opener
"1oooooo" wo der Weg dieses mal langgeht. Ausserdem machen die "Nine Inch Nails" dem Hörer eindrucksvoll und schnell klar, das "The Slip" das beste Album seit "The Fragile" wird. Vom Status eben
jenes Albums noch weit entfernt, ist "The Slip" zumindest deutlich näher dran, als "Year Zero" - welches sicher nicht schlecht war und ist, aber deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. "The
Slip" ist nicht das Beste "Inch Nails" Album aller Zeiten, aber es zeigt, das man auf dem besten Wege ist, noch einmal einen Klassiker wie "Spiral" oder "Fragile" zu produzieren, vielleicht nicht
gleich nächste Woche, aber irgendwann wird der Tag kommen...| Oktober 2008 | ||||||||||
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